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Im ehemaligen Sanierungsgebiet Spandauer Vorstadt tagte monatlich die Steuerungsrunde Spandauer Vorstadt (auch Sanierungsbeirat genannt). Die Steuerungsrunde ist das Gremium, in dem alle im Sanierungsgebiet Tätigen über aktuelle und zukünftige Planungen diskutieren. Die Sitzungen sind öffentlich. Mitglieder: - Betroffenenvertretung Spandauer Vorstadt (öffentlich gewählte Vertretung der Bewohner/innen, Gewerbetreibenden und Eigentümer im Sanierungsgebiet Spandauer Vorstadt - Sanierungsverwaltungsstelle Bezirksamt Mitte - Senatsverwaltung für Stadtentwicklung - Koordinationsbüro zur Unterstützung der Stadterneuerung (Sanierungsbeauftragter des Landes Berlin) - Mieterberatungsgesellschaft ASUM - Wohnungsbaugesellschaft Mitte - stadt.plan.mitte (Sanierungsgebietszeitung) und je nach Tagesordnung weitere Verwaltungsteile des Bezirksamtes Mitte sowie Gäste
Die Problematik der Sondernutzung des Straßenlandes (Kneipenaußenplätzen) und der Lärmbelästigungen der Anwohner/innen war mehrmals Diskussionsthema. So waren am 16. Januar 2006 Vertreter/innen des Straßen- und Grünflächenamtes, des Ordnungsamtes Mitte und des Polizeiabschnitts 31 eingeladen. Hier wurde der Vorschlag gemacht, dass die Gaststätten sichtbar über die genehmigten Außenplätze informieren, wie es z. B. in New York (Greenwich Village) praktiziert wird. Die Folgediskussion fand am 21. August 2006 statt. Hier schilderte ein langjähriger Anwohner der Oranienburgerstraße seine tagtäglichen und vor allen Dingen nächtlichen Erfahrungen auf der "Vergnügungsmeile Oranienburger Straße". Auch die Berollungen/Begehungen der Spandauer Vorstadt am 7. Juni 2006, 6. Juni 2007 und 11. Juni 2008 hatten gezeigt, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Den hatte dann scheinbar auch endlich das Bezirksamt erkannt und wollte aktiv werden, wie einer Presseerklärung vom 13.9.2007 zu entnehmen war. Theorie und Praxis sind aber auch 2009 weiterhin meilenweit voneinander entfernt.
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